1.Tag
Anreise
Flug nach Sardinien, Fahrt nach Cala Gonone, direkt an der gebirgigen
Ostküste, mit schönem Strand2.Tag
Einsame Strände und Steilküsten
Kurz hinter Cala Gonone liegt die strahlend weiße Bucht der Codula Fuili. Hier
beginnt die erste Wanderung in stetem Auf und Ab entlang der felsigen Steilküste durch
artenreiche Macchia und uralten Phönizischen Wacholder zur Cala Luna (Mondbucht).
Unterwegs begeistern immer wieder herrliche Ausblicke auf den Golf von Orosei. Nach
erfrischendem Bad und ausgiebiger Rast an dieser Traumbucht erkunden wir die bizarren
Karsthöhlen mit ihren Stalagtiten und Stalagmiten, die Wind und Wasser in Jahrmillionen
in den Felswänden geschaffen haben. Nachmittags geht es auf demselben Weg zurück.
Gehzeit ca. 4h
3.Tag Monte Corrasi höchster
Gipfel des Supramonte
Nachdem der Bus uns bereits auf eine Höhe von ca. 850m zur idyllisch gelegenen
Cooperative Monte Maccione gebracht hat, überschreiten und umrunden wir den Monte
Corrasi, mit 1463 m der höchste Gipfel des Supramonte. Seine Umgebung war früher
berüchtigt als Terrain der Hirten und Köhler, der Banditen und Verfolgten.
Durch alte Steineichenwälder führt der Steig entlang seiner Westwände allmählich zum
Kamm hinan.
Nun geht es mit herrlichen Aussichten nach allen Seiten
entlang des Kammes zur Gipfelrast.
Auf gutem Weg vollenden wir anschließend absteigend die Umrundung. Höhepunkte
dieses Tages sind
sicherlich neben den weiten Blicken über die vielgestaltige Landschaft Orchideen
und Päonien,
die Nationalblumen Sardiniens. Mit etwas Glück sichten wir Steinadler,
Eleonorenfalken und Mufflons, beide
nur auf Sardinien beheimatet.
Gehzeit ca. 5h
4.Tag Die Fluchtburg von Tiscali
Im lieblichen Tal des Riu Fiumineddu wird neben Oliven der Cannonau angebaut,
ein vollmundiger, erlesener Rotwein. Von hier führt der Pfad schattig durch Mastix und
Erdbeerbaumwald durch die Scala de Surtana hinan. Durch ein idyllisches Hochtal, links und
rechts von steilen Felswänden begrenzt, führt der Weg zur prähistorischen Nuraghensiedlung
von Tiscali in einer riesigen Karstdoline. Der Rückweg nach ausgiebigem Picnic wird
belohnt mit schönen Ausblicken auf das fruchtbare Valle Lanaittu.
Gehzeit ca. 4h
5.Tag
Die heutige Wanderung führt in die Gola Su Goroppu, eine der tiefsten
Schluchten Europas. Entlang des Riu Fiumineddu, einem der wenigen ganzjährig
wasserführenden Flüsse Sardiniens führt der Weg talaufwärts. Während über uns
Steinadler kreisen, dringen wir in die geheimnisvollen Tiefen der Schlucht mit blühendem
Oleander und kleinen, kristallklaren Gumpen ein.
Gehzeit ca. 5h
6. Tag
Auf der nur noch von Wildschweinen und halbwilden Eseln bewohnten
Hochebene von Golgo besuchen wir die alte Wallfahrtskapelle San Pietro, einmal im
Jahr Ziel vieler Pilger. Anschließend geht es teilweise durch lichte Wälder
jahrhundertealter Steineichen leicht bergab, bis unter uns bereits inmitten bizarrer
Felslandschaft die hohe Felsnadel der Punta Goloritzé auftaucht. Bald darauf
erwartet uns die schneeweiße Sandbucht der Cala Goloritzé an türkisblauem Meer
zu Bad und ausgiebiger Rast. Gute Schwimmer lassen es sich nicht entgehen, durch ein
riesiges Felstor zu schwimmen Auf dem Rückweg lockt eine ehemalige, urige Ovile
(Schäferhütte) zur Einkehr. Gehzeit ca. 3,5h
7. Tag
Je nach Rückflugzeit bleibt vielleicht noch etwas Zeit für einen letzten
Bummel, um sich mit etwas Pecorino oder einem guten Wein, z.B. Cannonau zu
versorgen.
Programmänderungen sind jederzeit transfer- und witterungsbedingt möglich.
Wo und wie wir wohnen:
Im Hotel LOasi, in traumhafter Lage gleich einem
Adlerhorst direkt über der Bucht von Orosei, ruhig, der Park schon ein kleiner
botanischer Garten.
Als Reiseführer empfiehlt sich aus dem M. Müller Verlag
Sardinien von E. Fohrer. Zur literarischen Vorbereitung auf jeden Fall:
Padre Padrone von Gavino Ledda (FischerTb 2232).
Sehr schön auch Berge Nr. 82, Sardinien. Die wilde
Bergwelt der vergessenen Insel.
Leistungen:
- 6 Ü im DZ mit Halbpension in komfortablem 3-Sterne-Hotel;
-Dreigängiges Menu nach Wahl;
-Sammeltransfer ab/bis Airport Olbia
-Alle Transfers mit Kleinbus/PKW während der Wanderwoche;
-Engagierte, lustvolle Wanderführung
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